Interview mit: Dr. med. Ralf Warmuth ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Schlafmedizin und Ernährungsmedizin (DGEM)

Berlin, den 30.07.2020: Der Berliner Arzt Dr. med Ralf Warmuth ist Inhaber des Zentrums für Schlafmedizin in Berlin. Er leitet das Praxis-Team, bestehend aus insgesamt vier Ärzten und zehn Mitarbeitern. Das Ärzte-Team setzt Idana seit März 2020 insbesondere für digitale Anamnese und Verwaltungsformulare ein. Die Praxis hat innerhalb der letzten 5 Monate über 2000 Befragungen mit Idana durchgeführt und nutzt neben den Idana Standard-Anamnesebögen & -formularen auch praxiseigene Bögen, welche nach Bedarf eigenständig in Idana implementiert werden. Die Praxis setzt zudem eigene mehrsprachige Fragebögen ein.

 

Herr Dr. Warmuth, Sie haben Idana nun seit 01.03.2020 im Einsatz. Welche Überlegungen haben Sie dazu bewegt haben, Idana in Ihre Praxis-Abläufe einzubinden?

Dr. med. Ralf Warmuth: Wir nutzten bereits seit vielen Jahren einen digitalen Fragebogen. Dieser setzte aber eine spezielle Hardware voraus und es gab in den letzten Jahren keine Weiterentwicklung mehr. Neben der Anwendung in der Praxis auf beliebigen Tablets, ist für uns die Nutzung auf dem Smartphone des Patienten in der Praxis gerade in Coronazeiten sehr nützlich. Hygienische Aspekte und insbesondere die Beantwortung von zu Hause aus oder einfach zu einem späteren Zeitpunkt überzeugen im Alltag. Das Datenschutzkonzept von Idana gewährleistet außerdem eine gesicherte Kommunikation. Die Zusammenarbeit mit Idana und die aktive Weiterentwicklung und Integration von neuen Ideen schätze ich ebenfalls sehr.

 

Wie war die Einrichtung von Idana? Wie haben Sie persönlich den Umstieg auf die digitalen Prozesse empfunden?

Dr. med. Ralf Warmuth: Die Einrichtung von Idana gestaltete sich reibungslos und die Anbindung an die Praxis-Software ebenfalls. Da können sich andere Medizintechnikfirmen eine Scheibe abschneiden.

 

Welche Vorteile sind durch Idana für das Praxisteam und welche für Sie als Arzt entstanden? Ist es zu der von Ihnen erwarteten Entlastung gekommen?

Dr. med. Ralf Warmuth: Durch den Wechsel zu Idana konnten wir den Arbeitsfluss gegenüber unserem bisherigen Fragebogensystem noch einmal dramatisch verbessern. Selbst während des Patientengespräches kann ich dem Patienten mit wenigen Klicks einen speziellen Fragebogen aufs Handy senden, den er danach im Wartebereich gleich beantwortet. Die Umsetzung landessprachlicher Fragebögen mit Export der Antworten dann auf Deutsch in das Praxisverwaltungsprogramm vermindert Fehler und verbessert Anamnese und Befunderhebung erheblich. Wir nutzen auch die neue Funktion Idana Check In zur Anmeldung neuer Patienten. Die Patienten melden sich einfach selbst auf unserer Praxis-Webseite an. Sie können Ihr Anliegen, Fotos der Überweisung oder Befunde sicher verschlüsselt zusenden. Mit Idana geschieht das sicher, eine einfache E-Mail wäre das nicht!

 

Wie nehmen Ihre Patienten Idana an? Welche Vorteile haben die Patienten von Idana aus Ihrer Sicht?

Dr. med. Ralf Warmuth: Das Angebot wird von der überwiegenden Mehrheit der Patienten gern angenommen. Im Moment haben nur einige Patienten noch kein Smartphone. Aber Sie können dann das Tablet in der Praxis nutzen oder die Fragebögen zu Hause am Rechner eingeben. Der Arbeitsprozess zeigt sich auch für die Patienten als modern und innovativ.

 

Zeit und Informationsqualität sind mögliche Faktoren, die bei Praxis-Prozessen optimiert werden können. Welche Faktoren haben sich für Sie in welchem Ausmaß verbessert?

Dr. med. Ralf Warmuth: Wir nutzen mehrere spezielle Fragebögen zur Befunderhebung und Verlaufskontrolle mit jeweils speziellen Auswertungen. Dieses können wir nunmehr automatisieren. Die Befunde landen als Zusammenfassung in der Patientenakte, die ausgefüllten Fragebögen landen digital im Archiv. Kein händisches Ausrechnen von Scores, kein Eingeben von Text und kein Scannen der Papierfragebögen. Wir setzen derzeit unsere standardisierten Anamnesesysteme auch in digitale Fragebögen um. Die Eingaben des Patienten landen in gewohnt strukturierter Form in der Patientenakte. Auch für nicht deutschsprachige Patienten, da diese die Fragen in Landessprache über Auswahl beantworten und wir die Antworten dann automatisch auf Deutsch dokumentieren können! Dieses kann der Patient auch zu Hause in Ruhe beziehungsweise unter Hilfe von jüngeren Angehörigen erledigen. Der Arzt hat dann gerade für Neupatienten in der konkreten Sprechstunde mehr Zeit für die Abfrage der speziellen Symptome. Nach unseren Erfahrungen sparen wir damit sehr viel Arbeitszeit in der Informationserhebung, Dokumentation aber auch nachfolgenden Archivierung ein. Dieses macht dann auch die Servicegebühren wieder gut.

 

Herzlichen Dank, Herr Dr. Warmuth!

 

Weitere Informationen zu Dr. Ralf Warmuth finden Sie unter www.schlafdoktor.de

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