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Hausarztzentrum Greven
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Wertvolle Pionierarbeit: Effiziente Hausbesuche dank digitaler Prozesse

Entdecken Sie, wie der digitale Vorreiter mit 6.000 Patient:innen Hausbesuche ohne Abtippen organisiert, Wunddokumentation automatisiert und selbst 90-jährige Patient:innen begeistert.
Lesezeit 2 min.

VERAH®- und NäPa-Mitarbeiterinnen

übermitteln bei Hausbesuchen Ergebnisse in Echtzeit

Wunddokumentation automatisch im PVS

niederschwellig, entspannt, sofort in der Kartei

Redundante Prozesse eliminiert

kein Ausdrucken, Unterschreiben, Schreddern mehr

Dr. Johannes Püschel, Facharzt für Allgemeinmedizin, Hausarztzentrum Greven

Fachbereich

Allgemeinmedizin

Organisationsform

Gemeinschaftspraxis

Standort

Greven

Praxissoftware

InterARZT

Größe

4 Ärzt:innen, 14 Mitarbeitende

Tools

Online Terminkalender samedi

Webseite

https://hausarztzentrum-greven.de

Sonstiges

Online-Rezept- und Überweisungsbestellung, Newsletter, Erinnerungsservice

Online Termine vereinbaren und Rezepte oder Überweisungen bestellen, Praxis-Newsletter und Erinnerungsservice halten die Patient:innen auf dem Laufenden – im Hausarztzentrum Greven lassen sich “nahezu alle Anliegen per E-Mail klären” und viele Services digital abbilden. In so einem Praxisumfeld darf natürlich die digitale Patientenaufnahme nicht fehlen. Seinen Anteil daran hat der Allgemeinmediziner Dr. Johannes Püschel. Er investierte bereits viel Zeit in die Digitalisierung seiner Praxisprozesse, als die Branche noch in den Kinderschuhen steckte, und kann sich zu den frühen Idana-Nutzer:innen zählen. Er berichtet nachfolgend, wie vielseitig die digitale Anamnese im Hausarztzentrum Greven zum Einsatz kommt.

Vor welchen Herausforderungen stand die Praxis?

Digitale Pionierarbeit in der Hausarztpraxis

Als Dr. Johannes Püschel 2014 in seiner damaligen Praxis die Online-Terminbuchung einführte, war er damit einer der Vorreiter. „Damals war ich damit noch ziemlich alleine“, erinnert er sich. Die positive Resonanz der Patient:innen bestätigte seinen Weg der Digitalisierung. Was noch fehlte, war eine direkte Schnittstelle zwischen Praxisverwaltungssystem (PVS) und Patient:innen – eine Lücke, die durch Idana geschlossen werden sollte. Bei seinen Recherchen stieß er auf das junge Unternehmen aus Freiburg und lieferte von Beginn an wertvolle Impulse zur Entwicklung der Software für digitale Patientenaufnahme.

”Ich hatte schon damals die Idee, dass man Dinge wie Unterschriften eventuell in digitaler Form einholen könnte. Das hat 2014 allerdings noch nicht so wahnsinnig gut funktioniert.”

Nach seinem Umzug 2021 implementierte Dr. Johannes Püschel Idana direkt in seiner neuen Praxis, dem Hausarztzentrum Greven.

Welche Vorteile bringt Idana mit sich?

Vielseitiger Einsatz der digitalen Anamnese

Heute nutzt der Mediziner Idana in verschiedenen Bereichen: für differenzierte Abfragen bei psycho-emotionalen Problemstellungen (PHQ-D), spezifische Anamnesen wie Kopfschmerz- oder reisemedizinische Fragebögen und vor allem Wunddokumentationen. Darüber hinaus wird Idana für die strukturierte Dokumentation von Hausbesuchen eingesetzt. Diese übernehmen im Hausarztzentrum Greven in der Regel Mitarbeiterinnen, mit VERAH®- und NäPa-Qualifikation (Versorgungsassistent:in in der Hausarztpraxis und Nichtärztliche:r Praxisassistent:in). Vor der Einführung von Idana waren Hausbesuche mit großem Verwaltungsaufwand verbunden: “Die Assistentin war sehr genervt, weil sie nach den Hausbesuchen immer viel abtippen musste,” erinnert sich Dr. Johannes Püschel.

“Aber in Idana haben wir uns dann einfach einen passenden Fragebogen gebaut.” Jetzt stellen die Mitarbeiterinnen vor ihrer Tour die Patientenliste zusammen und öffnen für jede:n Patient:in den jeweiligen Fragebogen in einzelnen Browser-Tabs auf ihren Handys. Während der Hausbesuche können sie dann einfach zwischen den Tabs wechseln, die Fragebögen ausfüllen und die Ergebnisse in Echtzeit an die Praxis übermitteln. Das System hat sich in der Praxis bewährt – die Assistentinnen können vor Ort direkt Untersuchungsergebnisse eintragen und ”Red Flags” (Warnhinweise) dokumentieren. “Das funktioniert sehr gut und wird vom Team sehr geschätzt.” Früher wurden regelmäßige begleitende Hausbesuche bei hochbetagten Patient:innen durchgeführt, die die Praxis nicht gut aufsuchen konnten. Diese Besuche hatten eher präventiven Charakter und dienten der allgemeinen Betreuung, waren also nicht immer streng medizinisch notwendig. Jetzt sind die Hausbesuche meist gezielt diagnostischer Natur – die Mitarbeiterinnen fahren für konkrete medizinische Maßnahmen zu den Patient:innen, wie z. B. Blutdruckmessungen, -entnahmen, Impfungen in Pflegeheimen. Bei diesen gezielten Besuchen sind die umfangreichen Idana-Fragebögen oft nicht erforderlich, da die Besuche bereits einen konkreten Auftrag haben. Die digitale Dokumentation wird aber weiterhin in der Praxis genutzt.

“Gerade für die Wunddokumentation ist Idana ein ziemlich entspanntes und angenehmes Tool, weil es einfach auszufüllen ist. Wir haben eine sehr niederschwellige Dokumentation, die dank der GDT-Schnittstelle automatisch ins PVS integriert ist. Das läuft sehr gut. Der Fragebogen wird abgeschickt und erscheint im Prinzip sofort in der Kartei. Das Team schätzt das sehr.”

Dr. Johannes Püschel, Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Johannes Püschel, Facharzt für Allgemeinmedizin, Hausarztzentrum Greven

Unkomplizierte Editor-Nutzung

Die benötigten Fragebögen fertigte Dr. Johannes Püschel selbst mit dem Idana-Editor an. Für die zeitweise stattfindende Covid-Sprechstunde stellte er sich u. a. kombinierte Fragebögen für Post-COVID/ME/CFS zusammen. Der Mediziner beschreibt seine Erfahrungen mit dem Idana-Editor als unkompliziert: “Ich habe mich gerne mit dem Tool beschäftigt und mich nach einer kurzen Einarbeitungszeit gut darin zurechtgefunden. Wenn man den Idana-Editor einmal so ein bisschen verstanden hat, ist er kein Hexenwerk.”

“Idana kann eine sehr große Hilfe sein, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt.”

Effizienz durch Digitalisierung

Der größte Vorteil liegt für Dr. Johannes Püschel in der Vermeidung redundanter Prozesse: “Ich finde es fürchterlich frustrierend, Dinge auszudrucken, zu unterschreiben und zu schreddern, weil sie sowieso digitalisiert werden. Es ist vollkommener Unsinn, Unterlagen, die wir ohnehin digital lagern, in anderer Form vorzuhalten, und es nervt, weil der ganze Prozess ja auch Zeit kostet.” Insofern freut sich der Arzt über die Zeitersparnis, die Idana im Hausarztzentrum Greven mit sich bringt. Auch die Integration von Idana über die GDT-Schnittstelle ins PVS funktioniert reibungslos: “Der Fragebogen wird abgeschickt und erscheint im Prinzip sofort in der Patientenakte.”

Was sagen die Patient:innen?

Ein häufig geäußerter Vorbehalt gegenüber digitalen Lösungen – die möglicherweise mangelnde Akzeptanz bei älteren Patient:innen – hat sich in der Praxis als unbegründet erwiesen. “Das ist aus meiner Sicht Kokolores”, stellt Dr. Johannes Püschel klar. “Die älteste Patientin bei uns ist über 90 Jahre alt und liebt die digitale Anamnese. Alter schützt ja nicht vor technischem Fortschritt.” Für Patienten:innen ohne eigene digitale Geräte oder E-Mail-Adresse steht in der Praxis ein Tablet zur Verfügung, bei Bedarf mit Unterstützung durch das Praxisteam.

Welches Fazit zieht die Praxis?

Konstruktive Mitarbeit am Produkt

Auch wenn er Idana als hochpreisig empfindet, ist der Allgemeinmediziner insgesamt mit Idana und der Zusammenarbeit mit dem Team zufrieden: “Wenn ich ein Problem habe, dann wird das schnell angegangen und gelöst.” An manchen Stellen sieht Dr. Johannes Püschel Verbesserungspotenzial in Idana. Aber als langjähriger Nutzer ist er auch in Zukunft bereit, sich konstruktiv in die Weiterentwicklung der Software einzubringen und diese aktiv mitzugestalten.

*Bildquelle: Hausarztzentrum Greven, https://hausarztzentrum-greven.de/


Eva Hahnelt • Content Creator
Eva ist Content-Creatorin bei Idana und erstellt Case Studies und E-Books rund um die digitale Patientenaufnahme.

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