Fragebogen: „Therapeutisches Erstgespräch“
Was erfasst wird, sollte auch dokumentiert sein. Anamnesebögen liefern alle nötigen Informationen zu familiärer Situation, sozialen Kontakten, begleitenden Behandlungen etc. und helfen dabei, beim Erstgespräch zu einer Einschätzung der individuellen PatientInnen-Situation zu kommen. Da PTV 1 – 12 für das Kostenerstattungsverfahren genügend Aufwand sind, sparen Sie mit Idana Zeit bei der Dokumentation!
Psychotherapeutische Vorbehandlungen
Der Patient bzw. die Patienten kann Ihnen hier mitteilen, ob er/sie in der Vergangenheit bereits in therapeutischer Behandlung war. Wenn zutreffend, wird über bedingte Fragen präzisiert, um welche Art der Behandlung es sich handelte, wie viele Sitzungen abgehalten wurden und wie erfolgreich die Therapie war. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, das Formular PTV-11 von einem anderen Therapeuten oder ggf. Entlassbriefe aus Kliniken hochzuladen.
Körperliche Verfassung, inkl. Medikamentenabfrage
Psychisches und physisches Leid stehen sich meist sehr nah. Deshalb haben PatientInnen mit psychischer Problematik häufig auch mit körperlichen Beschwerden zu tun. In diesem Teil des Fragebogens werden daher aktuelle und chronische körperliche Beschwerden abgefragt. Ebenfalls von Bedeutung für den Therapieerfolg ist eine Abstimmung mit einer möglichen Medikation, auch diese Informationen werden daher erfragt.
Familie und Kinder
Nicht nur in der Psychoanalyse können der familiäre Hintergrund und frühe kindliche Erfahrungen in Verbindung mit aktuellen Problemen stehen. Der Fragebogen gibt Aufschluss über die Familienkonstellation des Patienten bzw. der Patientin, was erste Hinweise für die heutigen Beschwerden liefern kann.
Partnerschaft
Der Bindungsstil bildet sich früh über die Beziehung zu den Eltern aus und spiegelt sich im Erwachsenenalter in romantischen Beziehungen wider. Gleichzeitig kann die Partnerschaft sowohl Quelle der Beschwerden des Patienten oder der Patientin sein, als auch eine bedeutende Stütze. Es werden daher allgemeine Informationen zum Beziehungsstatus abgefragt.
Familiäre Vorerkrankungen
Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell postuliert eine gewisse genetische und somit familiär weitergegebene Disposition für die Pathogenese bestimmter psychischer Störungen, die in zahlreichen Studien nachgewiesen werden konnte. Unabhängig der Tatsache, dass es neben genetischen Faktoren weitere Risikofaktoren und Ursachen gibt, liefert die Abfrage von familiären psychischen Erkrankungen wichtige Hinweise.
Ausbildung und Beruf
Arbeit ist ein großer und bedeutender Teil des Alltags eines/r jeden Erwachsenen. Daher werden im Fragebogen natürlich die wichtigen Fragen zur beruflichen Situation des Patienten bzw. der Patientin gestellt. Auch der Ausbildungsweg kann zum besseren Verständnis der heutigen Situation führen.
Aktuelle Beschwerden
Der Patient bzw. die Patientin hat hier die Möglichkeit, in eigenen Worten die aktuellen Beschwerden zu beschreiben, sowie auf belastende Ereignisse oder bedeutende Lebensveränderungen einzugehen – dadurch lassen sich akute Belastungssituationen oder Reaktionen auf einschneidende Veränderungen von möglicherweise andauernden und chronifizierten psychischen Erkrankungen unterscheiden.
Wünsche und Erwartungen
Schließlich werden noch Formalia geklärt. Um die Terminfindung für einen mögliche zukünftige Termine zu erleichtern, werden die Terminpräferenzen erfragt. Der Patient bzw. die Patientin kann auch angeben, ob der behandelnde Hausarzt bzw. die behandelnde Hausärztin über die Behandlung informiert werden soll.
Tipp: Wenn Sie zusätzliche Informationen benötigen, personalisieren wir den Fragebogen selbstverständlich nach Ihren Angaben.