Müssen wir alles auf einmal umstellen?
Nein, und wir empfehlen es auch nicht. Fangen Sie mit der Anamnese an, nehmen Sie die Formulare dazu, wenn das läuft. Jeder Schritt entlastet für sich.
Papierlose Praxis
Nicht das Papier ist das Problem, sondern was daran hängt: austeilen, einsammeln, scannen, zuordnen, ablegen. Genau diese Kette fällt weg.
Der Weg eines Papierbogens durch die Praxis hat mehr Stationen, als im Ablauf steht.
Bogen holen, Klemmbrett suchen, Stift suchen, erklären, welche Seite gilt. Bei jeder neuen Patientin von vorn.
Halb ausgefüllte Bögen, unleserliche Handschrift, vergessene Rückseiten. Jede Lücke bedeutet eine Rückfrage.
Einscannen, der richtigen Akte zuordnen, benennen. Der Teil, der immer liegen bleibt, wenn es voll wird.
Ordner, Aktenschrank, Aufbewahrungsfristen. Und die Suche, wenn jemand den Bogen aus dem Vorjahr braucht.
Reihenfolge
Alles gleichzeitig umzustellen funktioniert selten. Diese Reihenfolge hat sich bewährt, weil jeder Schritt für sich schon spürbar entlastet.
Der Anamnesebogen ist der häufigste und längste. Er bringt die größte Entlastung und ist am schnellsten eingerichtet.
Digitale Anamnese
Datenschutzerklärung, Selbstzahlervereinbarung, praxiseigene Bögen. Die kommen als Nächstes, weil sie jede Patientin betreffen.
Digitale Praxisformulare
Aufklärung und Einwilligung sind der Teil mit den meisten Rückfragen und lohnen sich, wenn der Rest läuft.
Digitale Patientenaufklärung
Ehrlich gesagt: nicht alles verschwindet. Diese vier Punkte bleiben.
Ein Teil der Patientinnen füllt weiter auf Papier oder am Praxis-Tablet aus. Der Ablauf muss beides können, und er kann es.
Befunde und Überweisungen anderer Häuser kommen weiter als Fax oder Brief. Daran ändert die eigene Aufnahme nichts.
Der Aktenschrank leert sich nicht rückwirkend. Er wächst nur nicht weiter.
Einrichtung, Schnittstelle und Schulung kosten einmalig Zeit. Wie viel, sagen wir vorher, nicht hinterher.
„In 5 bis 10 Minuten muss ich alle relevanten Informationen über den Patienten einholen, alle Formalitäten wie Rezepte und Überweisungen erledigen, das ganze dokumentieren und gleichzeitig auch noch ein empathisches Gespräch führen. Da bleibt vieles auf der Strecke.“
„Idana war von Anfang an unser Favorit und dabei ist es geblieben. Tatsächlich konnten die anderen Anbieter nicht mithalten.“
„Idana kann alle entlasten – sowohl Patient:innen als auch Praxisteam.“
Nein, und wir empfehlen es auch nicht. Fangen Sie mit der Anamnese an, nehmen Sie die Formulare dazu, wenn das läuft. Jeder Schritt entlastet für sich.
Die füllen vor Ort auf einem Praxis-Tablet aus oder weiterhin auf Papier. Erfahrungsgemäß bleibt ein Teil dabei, und der Ablauf funktioniert trotzdem.
Der technische Teil ist meist an einem Termin erledigt. Länger dauert, das Team zu schulen und den eigenen Ablauf einmal ordentlich durchzusprechen — dafür planen wir gemeinsam Zeit ein.
Für den Anfang nicht. Patientinnen nutzen ihr eigenes Gerät, und ein Praxis-Tablet für vor Ort ist praktisch, aber keine Voraussetzung.
Die werden digital nachgebaut. Ein eigener Bogen ist bei der Einrichtung inklusive, weitere erstellen Sie selbst im Editor.
Im Beratungsgespräch gehen wir Ihren Aufnahmeprozess Station für Station durch.